Entspannungscoach

Der erhöhte Leistungsdruck im beruflichen und schulischen Umfeld macht Überbelastung und Entspannung zu einem aktuellen Thema. Immer mehr Menschen erleben Überlastung, wodurch zahlreiche Beschwerden hervorgerufen werden können.

 

Erschöpfungszustände, Ängste und Nervosität sind ein Hinweise darauf, daß unsere Stressbewältigung nicht optimal verläuft. Während der Übung eines Entspannungsverfahrens können aktuelle Spannungszustände oft schnell gelöst und chronische Spannungszustände reduziert werden. Entspannungsverfahren regen die Selbstheilungskräfte an, stärken das Immunsystem und bewirkt so eine ganze Reihe positiver Veränderungen des allgemeinen Befindens. Entspannungsverfahren werden als Behandlungsverfahren in der Psychotherapie und allgemein zur Psychohygiene genutzt. Der Einsatz dieser Verfahren erfordert eine sachgerechte Diagnostik.

 

Diese erprobten Verfahren werden als „Übende Verfahren” bezeichnet. Unter den übenden Verfahren versteht man in der Regel die etablierten Entspannungsverfahren wie z. B. die Progressive Muskelrelaxation und das Autogene Training, die Meditation sowie die Imaginativen Verfahren.

 

Entspannungsverfahren wie Progressive Muskelrelaxation (PMR) nach Edmund Jacobson und Autogenes Training (AT) nach J.H. Schultz sind wissenschaftlich gut fundiert.

 

Um in den Zustand der Entspannung zu kommen, erlernt der Patient  die genannten Verfahren und deren Methoden unter Anleitung des erfahrenen Seminarleiters.

 

Geben Sie Kurse, die von den Krankenkassen bezuschusst werden.

Unter der Maßgabe einer Einzelfallprüfung bei bestehender Grundqualifikation (z.B. Psychologen, Pädagogen, Physiotherapeuten...) werden diese von den Krankenkassen hinsichtlich des § 20 SGB V (Primärprävention) bzw. von der Kassenärztlichen Vereinigung hinsichtlich des einheitlichen Bewertungsmaßstabs im Bereich übender Techniken als spezifische Qualifikation grundsätzlich anerkannt. Im Mittelpunkt unserer Ausbildung zum Coach für Entspannungsverfahren steht der Präventionsgedanke. Auch ohne diesen Zuschuss durch die Krankenkassen sind viele Personen daran interessiert, einen fundierten Entspannungskurs zu buchen. Geben Sie Entspannungs und Anti-Stress-Kurse in Sport-Studios, an Volkshochschulen, Mehrgenerationenhäusern oder eröffnen Sie eine eigene Praxis mit dem Schwerpunkten Entspannungs- und Anti-Stress-Techniken.

Qualifizieren Sie sich als Entspannungscoach in Ihrer Firma, Organisation oder Einrichtung und unterrichten Sie Mitarbeiter in Autogenem Training nach J.H. Schultz und Progressiver Muskelentspannung nach E. Jacobson.

 

Die  Ausbildungsmodule sind:

  • Das Autogene Training: Das Autogene Training ist eine auf Autosuggestion und Selbstkonzentration basierende Entspannungstechnik. Es wurde vom Berliner Psychiater Johannes Heinrich Schultz aus der Hypnose entwickelt, 1926 erstmals vorgestellt und 1932 in seinem Buch „Das autogene Training“ publiziert.
  • Die Progressive Muskelrelaxation: Die Progressive Muskelrelaxation wurde – fast zeitgleich mit dem Autogenen Training – von dem amerikanischen Arzt und Physiologen Edmund Jacobson entwickelt. Wesentliches Element der Übung ist die Achtsamkeit des Übenden für die empfundenen Unterschiede zwischen Anspannung und Entspannung verschiedener Muskelgruppen.

 

Wir bitten Interessenten um kurzfristige Anmeldung. Sie erhalten dann umgehend einen Termin für das Bewerbungs- und Aufnahmegespräch.

 

Jedes Modul kann auch einzeln besucht werden. Die Teilnehmer erhalten für jeden erreichten Modul-Abschluß ein Teilnahmezertifikat und einen Seminarleiterschein sowie nach erfolgreichem Abschluß der gesamten Weiterbildung das ASCOL-Zertifikat  Entspannungscoach .  

 

Informationen erhalten Sie beim ASCOL-College unter Telefon: 05085/9560106 bzw. unter E-Mail: verwaltung@ascol.de

Entspannungscoaching

  • Seminarbezeichnung: Entspannungscoaching
  • Bildungsart: Fortbildung/Weiterbildung/Qualifizierung
  • Schulart: Einrichtung der beruflichen Weiterbildung
  • Zugangsvoraussetzungen: Berufserfahrungen sind hilfreich. Therapeutische bzw. pädagogische Zusatzqualifikation erwünscht.
  • Auswahlverfahren: Aufnahmegespräch
  • Unterrichtsform: Wochenendveranstaltung oder Abendkurse
  • Unterrichtszeiten: einmal im Monat, Samstag - Sonntag  oder einmal wöchentlich 3,5 Stunden
  • Wichtige Hinweise: nebenberufliche Weiterbildung mit monatlichen Wochenendveranstaltungen.
  • Zielgruppen: Krankenschwestern, Ergotherapeuten, Kunsttherapeuten, Physiotherapeuten
    u. a. Heilhilfsberufe sowie Beschäftigte in psychosozialen bzw. pädagogischen Einrichtungen
  • Inhalte des Seminars: Vermittlung von Kenntnissen der Entspannungsverfahren
    • Autogenes Training nach J. H. Schultz (Theorie und Praxis, die sechs Grundübungen, Aufbau der Grund- und Oberstufenarbeit, Bildung formelhafter Vorsätze, Aufbau eines Grundstufenkurses)
    • Die Progressive Muskelrelaxation nach E. Jacobson (Theorie und Praxis, die sechszehn Muskelgruppen, Reduzierung auf sieben bzw. vier Muskelgruppen, Ampelübungen, Ruhebild, Aufbau eines PMR-Kurses)
  • Finanzielle Förderung: In manchen Fällen ist eine Beteiligung des Arbeitgebers möglich. Es besteht die Möglichkeit, die Aufwendungen bei der Steuererklärung geltend zu machen. Gern  informieren wir Sie über Förderungsmöglichkeiten durch die staatliche Bildungsprämie.
  • Abschlußart: Kolloquium
  • Abschlußbezeichnung: ASCOL-Zertifikat Entspannungcoach für AT, PMR.
  • Weitere Zusatzqualifikationen: z.B. Heilpraktiker (beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie nach dem HeilPrG) sind möglich.
  • Berechtigung: Selbstständige Durchführung von Entspannungsverfahren als Seminarleiter bzw. Entspannungscoach
  • Prüfende Stelle: Prüfungsausschuß (interne Prüfung)
  • Gesamtdauer: 8 Monate